2016 – Shirley’s Tempel

Komödie in drei Akten von Peter Tenge
Schweizerdeutsche Übersetzung und Regie Menf Rhyner

Kurz nach dem Kriegsende 1949 hat das Hotel „Shirley’s Tempel“ schon lange keinen Gast mehr gesehen. Und das, obwohl das Hotel in bester Lage in Hollywood liegt – direkt bei den Mercury-Filmstudios. Nur werden da seit dem Ende der Stummfilmära keine Filme mehr gedreht.

Umso erfreuter ist Hotelbesitzerin Shirley, als sie aus der Zeitung erfährt, dass die Filmstudios eine Fortsetzung von „Vom Winde verweht“ planen und dafür zwei Diven zum Vorsprechen für die Hauptrolle eingeladen haben. Weniger begeistert davon ist Shirley’s Schwester Holly, die als Zimmermädchen viel lieber nichts zu tun hätte, nun aber zwei nebeneinander liegende Appartements im sechsten Stock herrichten muss.

Disomena van Hohnberge, ein großer Star der Stummfilmzeit, steigt gemeinsam mit ihrer Assistentin Georgina Rimenzo im Hotel ab. Es dauert nicht lange bis die zweite Interessentin eincheckt, Lucille le Seur, die kurzerhand den Taxifahrer Red als Butler engagiert.

Als die Diven bemerken, dass sie Wand an Wand wohnen, lassen sie nichts unversucht, um sich gegenseitig auszustechen. Das Gerangel hält die Damen und ihre Assistenten fortan in Atem. Der Castingmanager Roscoe Hillenkoetter gerät mitten hinein in den Zickenkrieg und schließlich werden die Verwicklungen mit einer großen Überraschung aufgelöst und die Hauptrolle ist neu besetzt. Doch mit wem?

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